Call for Artists

Kunst im Botanischen Garten Bern
12. Juni – 2. Oktober 2022

Der Botanische Garten der Universität Bern (BOGA) und Visarte Bern führen von Juni bis Oktober 2022 eine jurierte Ausstellung auf dem Gelände des Botanischen Gartens durch.

Der Ort

Der BOGA ist seit 1860 eine vielfältige und bunte Oase mitten in der Stadt Bern. Er stellt mit seiner enormen Vielfalt von rund 5500 verschiedenen Pflanzenarten aus aller Welt einen Garten des Wissens und Lernens, ein Reich der Sinne und einen Ort zum Verweilen für alle dar. Er zeigt die faszinierende Vielfalt der Pflanzen und vermittelt ihre grosse Bedeutung für den Menschen, macht aber auch auf ihre Gefährdung aufmerksam.

Das Thema

Rhythmen und Unterbrüche (Disruption):
Die Natur ist durchwoben von zeitlichen Rhythmen unterschiedlichster Längen, wiederkehrenden Mustern und enthält Dauerstrukturen als zeitliche Gliederung. Rhythmen bringen das Ganze zusammen und halten es am Laufen. Was bedeutet es für die Biodiversität und die vielfältigen Interaktionen – insbesondere zwischen Pflanzen und Tieren – wenn solche Rhythmen gestört werden? Was geschieht bei Disruptionen/Unterbrüchen der Rhythmen? Welchen Bezug gibt es zum Menschen? Welche Rolle spielen die heutigen Einflüsse wie Landnutzung durch den Menschen, Klimawandel etc.? Was geht verloren, was könnte entstehen? Welche Rolle nimmt dabei der Mensch ein?

Das Thema der Ausstellung steht im Zusammenhang mit dem Zwei-Jahresthema des BOGA, «Evolution/Zeit/Natur/Biodiversität». 

Die Werke 

12 – 15 ausgewählte Kunstschaffende entwickeln je ein Werk/eine Werkserie zum gegebenen Thema und bespielen einen bestimmten Ort im vorgegebenen Perimeter des Botanischen Gartens. 
Sie sind frei in der Wahl der Techniken, Art des Werkes, Grösse und Materialität, im Rahmen der räumlichen und konzeptionellen Vorgaben. Die Werke stehen im Freien und müssen entsprechend wetter- und vandalenfest sein. Bezüglich Materialbeständigkeit müssen sie so ausgeführt werden, dass sie während der gesamten Dauer der Ausstellung optisch, ästhetisch und funktional überzeugen.

Performances und Aktionen können im Rahmen von Parallelveranstaltungen integriert werden.

Ausstellungs- und Wettbewerbsunterlagen
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